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Medizinische Trainings-Therapie (MTT)

Medizinische Trainings-Therapie (MTT)


Medizinische Trainings-Therapie (MTT) ist eine gezielte, physiotherapeutische Trainingsform zur nachhaltigen Stärkung des Körpers. Im Fokus stehen Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit, um den Bewegungsapparat sowie das Herz-Kreislauf-System zu verbessern.

MTT wird häufig nach Verletzungen oder Operationen eingesetzt, aber auch bei chronischen Beschwerden, Schmerzen oder Erkrankungen. Ziel ist es, die körperliche Leistungsfähigkeit für Alltag, Beruf und Sport Schritt für Schritt wiederherzustellen.

Die Therapie erfolgt auf ärztliche Verordnung und wird fachlich von Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten betreut. Die Kosten werden von allen Krankenkassen sowie von Unfall-, Militär- und Invalidenversicherungen übernommen. Auch ohne ärztliche Verordnung kann MTT als Selbstzahler absolviert werden.

MTT im 
Überblick


  • Vorbereitung durch Physiotherapie

    Bevor die Medizinische Trainings-Therapie (MTT) startet, erfolgt eine individuelle 1:1-Physiotherapie mit bis zu 9 Sitzungen. Diese Phase dient der gezielten Vorbereitung auf das medizinische Training, dem Aufbau der Grundbelastbarkeit sowie der sicheren und korrekten Ausführung der Übungen.
  • Medizinische Trainings-Therapie (MTT)

    Die MTT dauert insgesamt 3 Monate. Während dieser Zeit erfolgt das Training selbständig anhand eines individuell erstellten Trainingsplans. Begleitend finden zwei Termine mit der physiotherapeutischen Fachperson statt:
    – nach 6 Wochen zur Kontrolle, Anpassung und gezielten Weiterentwicklung des Trainings
    – am Ende der MTT zur abschliessenden Beurteilung und Evaluation
  • Abschluss und weitere Planung

    Nach den drei Monaten findet ein MTT-Abschlusstermin statt. Dabei wird der Trainingsverlauf ausgewertet, die erreichten Fortschritte besprochen und mögliche Anschlusslösungen für weiteres Training oder Therapie aufgezeigt.

Für wen ist die MTT?

Die MTT ist geeigent für Personen...

… mit verbleibenden funktionellen Einschränkungen nach einer Physiotherapie.

… mit Rückenbeschwerden oder wiederkehrenden Rückenschmerzen.

… mit Gelenkproblemen, wie Arthrose (z. B. Knie, Hüfte oder Schulter) oder rheumatischen Beschwerden.

… nach Operationen, etwa nach Gelenkersatz, Frakturen oder Eingriffen an der Wirbelsäule.

… nach Sportverletzungen zur gezielten Rehabilitation nach Verletzungen oder Traumen.

… mit Osteoporose, sowohl zur Prävention als auch zur Therapie.

… mit neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson oder Multipler Sklerose.

… mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zum Beispiel bei arterieller Hypertonie.

… mit Atemwegserkrankungen.

… mit chronischen Erschöpfungssyndromen.

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